Sie konzentriert sich auf das, was ihr am meisten liegt: den menschlichen Körper. Seine Persönlichkeit, sein Charakter, seine Ästhetik stehen im Blickpunkt von Sylvie Blums Fotografien. Sylvie Blums Fotografien zeichnen sich durch Blöße ohne Bloßstellung aus.    
    Baron Wilhelm von Gloeden verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Taormina, Sizilien. Die meisten seiner Werke zeigen den echten, unverfälschten männlichen Akt. Trotz damaliger, zeitgenössischer Prüderie fanden seine Werke schon damals großen Anklang in der Kunstwelt. Die Faszination ist heute nicht minder.    
    Konrad Helbig hat als Jugendlicher noch die letzte Phase der Wandervogel-Bewegung erlebt, eine spezifisch deutschen Frühform des Tourismus für Jugendliche, die zu Fuß mit Rucksack durch die Gegenden zogen, im Heu übernachteten und unterwegs in Seen und Wildbächen nackt badeten. Bereits damals fand er an den mitwandernden Alter- und Geschlechtsgenossen das Thema seiner Bilder.    
    Robert Mapplethorpes Bilder reflektieren sein intensives Interesse an der reinen Abbildung. Rigoros formale Sprache minimiert detaillreiche Realität. Die Bandbreite seiner Einflüsse reicht von klassischer Skulptur bis moderne Betrachtung. Kontrast zwischen Schwarz und Weiss ist misteriös. Seine Bilder sind intim, jedoch nie verletzlich.